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Neue multimediale Lernformen
E-Learning (Weiterbildung unter Nutzung der neuen Medien) nimmt zu. Fachleute prognostizieren, dass E-Learning zur wichtigsten Anwendung des Internets wird. Kein Wunder, denn ein einmal in der Ausbildung erworbenes Wissen reicht längst nicht mehr bis zum Ende des Erwerbslebens aus. Für die Unternehmen sind gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Deshalb werden Beschäftigte und Interessenvertretungen immer häufiger mit Telelearning, E-Learning oder Lernplattformen konfrontiert.
Der Markt für E-Learning-Maßnahmen ist groß. Doch längst nicht alle Angebote sind empfehlenswert. Für Arbeitgeber ist E-Learning attraktiv, weil es Kosteneinsparungen verspricht und die Möglichkeit bietet, Beschäftigte in kurzer Zeit mit aktuellen Inhalten zu qualifizieren. Doch für den Erfolg von E-Learning ist auch die Lernkultur im Unternehmen entscheidend (Lernzeit muss Arbeitszeit sein) und ob es sich um für E-Learning geeignete Lerninhalte handelt.
Beschäftigte können bei E-Learning ihre Lernzeiten selbst flexibel gestalten, das Lerntempo ihrem persönlichen Können anpassen und die Lerninhalte beliebig oft wiederholen. Sie brauchen aber auch Ansprechpersonen für Rückfragen und Probleme und Lernzeiten müssen Arbeitszeiten bleiben und dürfen sich nicht durch ihre flexible Handhabung zum Nachteil für die Beschäftigten auswirken.
Datenschutzrechtliche Aspekte sind ebenfalls bei E-Learning zu berücksichtigen. Wer darf die Daten auswerten? Wie werden Nachteile für die Lernenden verhindert?
Lernen kann nur erfolgreich sein, wenn eine lernförderliche Umgebung gegeben ist.
Fachfragen beantwortet Claudia Benz unter oekonomie@onforte.de
Basisinformationen
Broschüre E-Learning
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