




















































| 
|
IV-Anwendungen arbeitnehmerorientiert gestalten
Betriebs- und Personalräte werden immer häufiger mit der Einführung von neuen Anwendungen der Informationsverarbeitung (IV-Anwendungen) konfrontiert. Es ist oft nicht leicht zu erkennen, welche Auswirkungen sich auf die Beschäftigten ergeben und welche Gestaltungsmöglichkeiten die Beschäftigtenvertretung besitzt.
Die Gestaltungsaufgaben beschränken sich dabei nicht alleine auf die Ergonomie und den Schutz vor maschineller Leistungs- oder Verhaltenskontrolle. Gefordert ist eine Technikgestaltung, die auf eine ganzheitliche Betrachtung von Arbeit und Organisation, also auf umfassende Systemlösungen zielt.
Zur Erleichterung der Arbeit der Betriebs- und Personalräte gibt es die Broschüre "Soziales Pflichtenheft". In den Leitgedanken der Broschüre werden, ausgehend von den möglichen Auswirkungen der IV-Anwendungen und gewerkschaftlichen Zielsetzungen, Gestaltungsmöglichkeiten und Ziele erläutert. Die betrieblichen Interessenvertreter sollen damit bei der Zielfindung und der Aufstellung eines Forderungskatalogs im konkreten Anwendungsfall unterstützt werden.
Der Erstellung einer IV-Anwendung geht in der Regel die Formulierung eines Pflichtenheftes voraus. Darin wird festegelegt, welche Aufgaben mit dem System gelöst werden sollen, welche Eigenschaften Programme und Geräte haben müssen und welche Anforderungen an den Datenschutz und die Datensicherheit zu stellen sind. Die Broschüre "Soziales Pflichtenheft" gibt ein Orientierungsraster an die Hand.
Da die Broschüre aus dem Jahr 1997 stammt, wird sie nicht mehr verkauft, sondern als Service kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt. Achtung: Sämtliche Druckexemplare sind vergriffen, die Broschüre gibt es nur noch online.
ver.di-innotec hat in 2005 versucht (und dies auch angekündigt) das "Soziale Pflichtenheft" zu aktualisieren, musste aber während der Überarbeitung feststellen, dass sich die Thematik so sehr gewandelt hat, dass eine Aktualisierung nicht sinnvoll ist, weil heute ganz andere Themen bearbeitet und vertieft werden müssten.
PDF "Soziales Pflichtenheft" von 1997
| 
|
| 








| 
|