Schlechte Zeiten für Gute Arbeit? Müssen in der Krise Ansprüche an Arbeitsqualität zurückstehen? „Hauptsache Arbeit, egal welche?“ Keine Frage, jeder Arbeitsplatz muss verteidigt werden. Das wird schwer genug. Aber noch mehr Hungerlöhne, noch mehr Leiharbeit, noch mehr befristete und Mini-Jobs, noch mehr Lohnverzicht, noch mehr Arbeiten ohne Ende, am Abend, in der Nacht, am Wochenende, noch mehr arbeitsbedingte Erkrankungen und Frühberentungen, noch mehr Verschleiß und noch mehr Stress durch weiteren Personalabbau und Umstrukturierungen – so kann die Zukunft der Arbeit auch nicht aussehen.
Gerade in der Krise gilt: Es lohnt sich, für Gute Arbeit zu streiten. Es ist sinnvoll. Und es ist auch dringend nötig. Gerade jetzt ist es vernünftig, Arbeitszeiten kürzer und intelligenter zu gestalten, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren, den Dauerstress zurückzudrehen, die Verantwortung für eine humane Arbeitswelt nicht den Krisenverursachern zu überlassen, die sich als Krisenmanager aufspielen. Eine Strategie für Gute Arbeit kann Orientierung geben, kann offensive und nachhaltige Elemente eines solidarischen Auswegs aus der Krise entwickeln.
Die neue Ausgabe dieses Buches versammelt dazu Debattenbeiträge, stellt unterschiedliche strategische Lösungsansätze zur Diskussion und präsentiert betriebliche Erfahrungen und gewerkschaftliche Initiativen.
Wie im Vorjahr ist - exklusiv nur für ver.di-Mitglieder - eine preisgünstige Sonderausgabe des neuen Jahrbuchs Gute Arbeit 2010 verfügbar, Ladenpreis 39 Euro. Je nach Bestellmenge verfügbar ab einem Stückpreis von 14,90 Euro für Einzelausgaben, gestaffelt bis hin zu 6,90 Euro, wenn 100 Exemplare bestellt werden. Bestellungen sind möglich, solange der Vorrat reicht.
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